Cartilaginäre Exostose

Cartilaginäre Exostosen (Osteochondrome) sind gutartige Knochenformationen, die manchmal multipel vorkommen (Dysplasia exostotica). Sie können gestielt oder breitbasig aus dem Knochen entspringen. Die Knorpelkappe kann in T2-wichtenden Sequenzen oder auch in T1-wichtenden Sequenzen mit Fettsuppression als signalintense Formation dargestellt werden.


Cartilaginäre Exostosen entstehen in Nachbarschaft der Wachstumsfuge, bevorzugt an langen Röhrenknochen und hier insbesondere am distalen Femur und am distalen Humerus. An platten Knochen - wie hier der Scapula - sind sie selten.

 

Bildgebung: MRT

 

Vgl. auch: ./

Quelle:
Medizinisches Versorgungszentrum Kiel-Mitte, 
Praxis für Kinderradiologie

 

 

 

 

a) STIR cor

b) SE T1 cor

c) PDFatSat sag trans

d) SE T1 trans

 

Hier ein Beispiel von einem 13  9/12 Jahre alten Jungen mit einer breitbasig aus der Scapulainnenfläche sich gegen die Rippen vorwölbenden cartilaginären Exostose. Man erkennt in der STIR-Seqeunz sowie in den transversalen Aufnahmen der PDFatSat-Sequenz sehr gut die signalintense Knorpelkappe.
Bedingt durch die ständige Drucksmptomatik besteht ein deutliches Weichteilödem an der dorsalen Thoraxwand.

Degeneration